Das religiöse und kulturelle Leben in der Kirchengemeinde Berlin
Die Kirchengemeinde Berlin hat viele religiöse und kulturelle
Veranstaltungen unter Mitwirkung wichtiger Persönlichkeiten -
Bischöfe, Prinzen, Schriftsteller, Schauspieler und anderen -
durchgeführt. Neben den regelmäßigen Festlichkeiten
zu Weihnachten, dem Heiligen-Sava-Tag, Ostern und Vidovdan, die immer
gut organisiert und gut besucht waren, bemühte sich die Berliner
Kirche durch außerordentliche Veranstaltungen und Ereignisse,
möglichst vielen Menschen die Heilige Kirche näher zu bringen.
Hier einige der wichtigsten Feste und Veranstaltungen:
- 300 Jahre Völkerwanderung der Serben (1990),
- 50 Jahre Leiden der Serbischen Kirche und des serbischen Volkes
(1991),
- Konzert mit geistlicher Musik des Musikinstituts SANU (1991),
- Kreuztage und Golgatha des serbischen Volkes (1992),
- Hilandari-Abend (1992),
- Religiöse Tribüne: "Gespräche über
den Glauben", (1993/94),
- 400 Jahren seit der Verbrennung der Gebeine des Heiligen Sava
(1994),
- 25-jähriges Jubiläum der Kirchengemeinde Berlin (1995),
- Konzert mit geistlicher Musik der Ersten Belgrader Gesanggesellschaft
(1995 und 1996),
- Konzert des Chors des Priesterseminars Cetinje (1996),
- Ankunft der Kopie der wundertätigen Ikone der Heiligen
Gottesmutter Trojerucica ("Die Dreihändige") (1999),
- verschiedene Ausstellungen von Ikonen sowie über den Krieg
und das Leiden unseres Volkes
- verschiedene Vorträge zu religiösen und historischen
Themen.
Einige der Persönlichkeiten, die die Berliner Kirche besucht
und an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen haben:
der Metropolit von Dabar und Bosnien Nikolaj, der Metropolit von
Montenegro und dem Küstenland Amfilohije, der Episkop von Šabac
und Valjevo Lavrentije, der Episkop von Srem Vasilije, der Episkop
von Slawonien Lukijan, der Episkop von Dalmatien Longin, der Episkop
von Ober-Karlovac Nikanor, der Episkop von Raška und Prizren
Artemije, der Episkop von Kanada Georgije, der Episkop von Vranje
Pahomije, der Episkop von Bihac und Petrovac Hrizostom, der zuständige
Episkop Konstantin (der die Berliner Kirche regelmäßig
besucht), die Episkopen der Russischen und der Bulgarischen Kirche,
der serbische Thronfolger Aleksandar, die Prinzen Tomislav und Vladimir,
der Erzpriester-Stawrofor Prof. Dr. Lazar Milin sowie andere Professoren
der Theologischen Fakultät Belgrad und serbischer Priesterseminare,
Prof. Dr. Dragoljub ivojinovic, Akademiemitglied Matija Beckovic,
Prof. Milan Škero, der Musikwissenschaftler Dr. Dimitrije Stefanovic,
Prof. Veljko Ðuric, der orthodoxe Philosoph Predrag Dragic Kijuk,
die Schriftsteller Danko Popovic und Antonije Ðuric, die Schauspieler
Petar Kralj, Ruica Sokic, Ljubomir Tadic, Rada Ðuricin,
Lepomir Ivkovic, Gojko Baletic, Branislav und Ivana Lecic, der Architekt
Predrag Ristic u.v.a.
Die Kirche in Berlin organisiert schon im fünften Jahr Pilgerreisen
nach Athos (Heiliger Berg) und zum Kloster Hilandari. Zusammen mit
einem der Priester reisen acht bis neun Gläubige, diese heiligen
Orte zu besuchen. Mit allen Pilgern halten die Priester gesonderte
Versammlungen und eine geistliche Arbeit aufrecht.
Außerdem werden regelmäßig Pilgerreisen zum Kloster
Himmelsthür sowie Besuche der Kirchen in München, Hannover,
Osnabrück und Hamburg zu besonderen Festlichkeiten organisiert.
Jedes Jahr am Sonnabend vor Vidovdan wird der serbische Kriegsgefangenenfriedhof
Luckenwalde – etwa fünfzig Kilometer von Berlin - besucht.
Es wird ein gemeinsamer Gedenkgottesdienst für die im Zweiten
Weltkrieg im Arbeitslager Luckenwalde verstorbenen Serben gehalten.
Auf dem Friedhof gibt es 60 gekennzeichnete Grabstätten, für
deren Pflege, seit ihrem Auffinden nach dem Fall der Berliner Mauer
1991, neben deutschen Einrichtungen auch unsere Kirchengemeinde
sorgt.