Kirchengemeinde

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Die Geschichte der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde Berlin

Die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde Berlin wurde am 28. Februar 1969 per Gründungsentscheidung (P.Nr. 31-D/69) S.H. des Serbischen Patriarchen Herrn German gegründet als der erste Kirchenausschuss unter Vorsitz von Branko Kolakovic ernannt wurde. Am 21. Dezember 1969 hatten die Berliner Serben zum ersten Mal die Gelegenheit, an einem Gottesdienst der neu gegründeten Kirchengemeinde teilzunehmen. Die Heilige ökumenische Liturgie wurde von dem damals zuständigen Episkopen Lavrentije in den Räumlichkeiten der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche gehalten. In den Jahren 1969 und 1970 kamen zeitweilig nach Berlin, um den Gottesdienst zu halten: V. Jovan Nikolic aus Zagreb, V. Žarko Mitrovic aus Linz und V. Milan Stojanovic aus Salzburg.

Im Dezember 1970 wurde der Protosyncelus Silvestar (Vucovic) zum Priester in Berlin bestellt, was zu einer verbesserten Organisation des kirchlichen Lebens beitrug. Zu Beginn fanden die Gottesdienste unregelmäßig in den Räumlichkeiten der Unierten Kirche in der Mittelwaldstraße und ab dem 6. Juni 1971 regelmäßig in der ehemaligen militärischen evangelischen Kirche am Südstern statt. Aus Gründen der Funktionalität, wurde das Kirchengebäude so geteilt, dass ein Teil als Kirchensaal diente. Später wurde ein kleinerer Teil vorübergehend in eine Kapelle umgebaut, die am 31. Oktober 1971 von dem Episkopen Lavrentije eingeweiht und dem Heiligen Sava gewidmet wurde. Danach fand in dieser Kapelle regelmäßig der Gottesdienst statt. Nur zu größeren Feiertagen wurde die Heilige Messe in der großen Kirche gehalten, in der 1978 eine Ikonenwand (ein Werk der berühmten Holzschnittmeister aus Ohrid, nach einem Entwurf des Prof. Dr. Dragomir Tadic aus Belgrad) errichtet wurde. Die Ikonen wurden vom Protodiakonus Marko Ilic, dem akademischen Maler aus Belgrad, mit Hilfe von Hermine Gimpfl aus München gemalt. Da die Serben 1982 die große Kirche am Südstern leider verlassen mussten, wurde die Ikonenwand aus Berlin nach London gebracht, wo sie heute noch die dortige Kirche des Heiligen Sava schmückt.

Bis 1988 genossen die Gläubigen der serbischen Kirche die Gastfreundlichkeit der griechisch-orthodoxen Kirche in Berlin. Ab dem Herbst 1988 wurde der Gottesdienst in der Kapelle der evangelistischen Cornelius-Gemeinde in der Berliner Viertel Wedding gehalten.

Am 1. Januar 1990 trat der Priester Dragan Sekulic den Dienst des Berliner Priesters an. Schon Ende Oktober jenes Jahres wurde das jetzige Kirchengebäude (Friedenskirche) unter sehr günstigen Konditionen gekauft. Dieses eigene, große und schöne Gotteshaus eröffnete den Berliner Serben neue Möglichkeiten für eine bessere Organisierung des kirchlichen Lebens. Inzwischen wurde die Kirche renoviert, eine neue Ikonenwand wurde eingerichtet, für die der akademische Maler Dragomir Jašovic aus Belgrad die Ikonen gemalt hat. Zudem wurden mehrere Kronleuchter angebracht. Auf der Galerie der Kirche wurde das Kirchenbüro eingerichtet und ein Raum für die Bibliothek, für die Kinder der Serbischen Schule, sowie für Proben des Kirchenchors, Sitzungen u.ä. .

Im September 1996 übernahm der Priester Veljko Gacic, der frühere Diakon des Bischofs für Mitteleuropa, Herrn Konstantin,und der Sekretär des Diözesanverwaltungsausschusses, die neugegründete zweite Kirchengemeinde.

Am 11. November 2001 wure das neuaufgebaute Gemeindesaal, festlich eingeweiht, so hat unsere Gemeinde das Raum für andere Aktivitäten bekommen.

Im Oktober 2002 wurde unsere Kirche mit der Ikone "Dreihändige Muttergottes" geschmückt. Diese hochwertige Ikone ist ein Geschenk der Gemeindemitglieder, die an der Pilgerreise nach Hl. Berg Athos (Griechenland) teilgenommen haben.

Ab September 2003 unseres Kirchenraum verschmückt auch die Ikone unseres Herrn Jesu Christi, die von der Familie Perovic Milos aus Berlin, spendiert wurde.

Ikonenwand
der Berliner Kirche
Ikonenwand
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